Zu Besuch bei Teen Challenge Berlin e.V. in Reinickendorf-Ost

Soziales

Bei meinem Rundgang beim Kiezfest am Schäfersee kam ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Stand von Teen Challenge Berlin e.V. (christliche Sucht- und Lebenshilfe) ins Gespräch. Die sehr interessante Unterhaltung endete mit einer persönlichen Einladung an mich, mir die Arbeit und die Angebote vor Ort anzusehen. Dieses Angebot nahm ich sehr gerne an. Als neugewählter Reinickendorfer Bezirksverordneter möchte ich mich über die vielen Projekte im Bezirk hautnah informieren und die vielen hauptamtlichen sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer persönlich kennenlernen. Dieser Besuch war der Auftakt meiner Tour durch unseren Bezirk.

Am Donnerstagnachmittag (20.19.2011) war es soweit. Ich besuchte das
TC-Haus in der Rütlistraße. Martin Proschmann, Leiter Teen Challenge Berlin e.V., erläuterte mir in einem zweistündigen Gespräch die umfassende Arbeit und die Angebote des christlichen Vereins für die Suchtkranken. Thematisiert haben wir auch die Entwicklung am Franz-Neumann-Platz und die generelle Zusammenarbeit von Politik und Trägern im Kiez.

Das Team von Teen Challenge Berlin e.V. geht mit ihren niedrigschwelligen Angeboten auf die Drogenabhängigen zu. Sie erfahren unmittelbare Hilfe und können Versorgungsangebote, wie eine warme Suppe, in Anspruch neh­men. Neben der aufsuchenden Arbeit haben die Präventionsangebote für Kinder (KiezKids) in Kooperation mit einer Grundschule in der direkten Nähe einen hohen Stellenwert. Im Gästehaus, welches am Ende des Jahres umziehen muss, finden die suchtkranken Menschen Unterstützung in ihrer Lebenlage und erleben eine Gemeinschaft. Kleinere Reperaturen an ihrem Fahrrad oder Haushaltsgeräten können die Besucherinnen und Besucher in der Werkstat unter Anleitung Werkstatt vornehmen.

Das sehr anregende Gespräch hat mir noch einmal verdeutlicht, welche tollen Projekte wir im Bezirk haben. Die vielen hauptamtlichen sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisten eine wertvolle Arbeit für die oftmals verzweifelten Menschen. Gemeinsam sollten wir dieses uneigennützige Engagement wertschätzen. Diesen hilfsbereiten Menschen bei ihrer Arbeit für die Schwachen in der Gesellschaft zu unterstützen, beginnt damit dieses Thema politisch aufzugreifen und zu enttabuisieren.

Zum Abschluss versprach ich Martin Proschmann mir auch von der Straßenarbeit des Vereins auf dem Franz-Neumann-Platz einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Ich freue mich schon sehr darauf und werde darüber berichten.

Auf der Internetseite können Sie noch mehr über die Arbeit von Teen Challenge Berlin e.V. erfahren.

 
 

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